Behandlungen und Rehabilitation des Beckens
Beckenbrüche sind bei Hochenergie-Verletzungen wie Autounfällen und Stürzen aus grosser Höhe weit verbreitet. Dabei sind oft wichtige Strukturen im Beckenbereich, wie Gefässe, Blase, Darm und andere Organe, betroffen. Die hohe Komplexität solcher Verletzungen macht Beckenfrakturen zu einer der gefährlichsten Verletzungsarten. Unser Zentrum bietet umfassende Notfallversorgung, einschliesslich verschiedener Stabilisierungsverfahren:
- Konservative Stabilisierung durch Beckengurt
- Externe Stabilisierung mit Fixateur Externe oder Beckenzwinge
- Interne Stabilisierung mittels minimalinvasiver Chirurgie, perkutaner Verfahren und computerassistierter Navigation
Nicht nur Notfallpatienten profitieren von diesen Verfahren, sondern auch geplante Operationen und die Versorgung von Mehrfachverletzten werden hierdurch optimiert. Wir behandeln Patienten mit unterschiedlichsten Beckenverletzungen.
Insbesondere bei Verletzungen der Hüftpfanne (Acetabulum) sind präzise Rekonstruktionen erforderlich, um Arthrose (Gelenkverschleiss) zu vermeiden und ggf. prothetische Versorgung zu ermöglichen.
Im Alter können Osteoporose-bedingte Insuffizienzfrakturen (Ermüdungsbrüche) und Pseudarthrosen (nicht verheilende Brüche) nach kleineren Unfällen zu langwierigen Beschwerden im Steissbein- und Beckenbereich führen. Unsere modernen Untersuchungsverfahren ermöglichen es, die Ursachen dieser Beschwerden aufzudecken und entsprechende operative oder konservative Therapieoptionen anzubieten.
Patientenfälle Prof. Dr. Marius Keel - Wirbelsäule, Becken und Hüfte
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Kontakt und Termine
Prof. Dr. med.
Marius J.B. Keel
Facharzt FMH Chirurgie, spez. Unfallchirurgie, EBSQ Traumatology, Facharzt FMH Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapprates, spez. Spinale Chirurgie, Spezialist Becken-, Hüft-, Wirbelsäulen- und Unfallchirurgie
Sekretariat, medizinische Praxisassistentin