Becken: Degenerative, traumatische und funktionelle Störungen
Prof. Dr. Marius Keel - Trauma Zentrum Hirslanden
Spezialist für Chirurgie an Wirbelsäule, Becken und Hüfte
Becken
Das Becken besteht aus den zwei Beckenhälften (Hemipelvis), die auf der Hinterseite beidseits über je ein Iliosakralgelenk mit dem Kreuzbein (Sakrum) und auf der Vorderseite über die knorpelige Schambeinastfuge (Symphyse) verbunden sind. Die Beckenhälfte besteht aus drei Anteilen, dem Darmbein (Os ilium; Beckenschaufel), dem Sitzbein (Os ischii) und dem Schambein (Os pubis) mit einem oberen und unteren Schambeinast. Um das 14.-16. Lebensjahr verschmelzen die drei Knochen im Bereich der Gelenkpfanne (Azetabulum). Für die Stabilität des Beckens von Bedeutung sind kräftige Bänder (Ligamente) zwischen dem Sakrum und dem Sitzbein (Lig. sacrotuberale und Lig. sacrospinale).
Weibliches Beckenmodell von ca. 1920 (Besitz spine-pelvis AG) mit Beschreibung der wichtigsten Knochenstrukturen und Becken-Organen.
Frakturen, komplexe Erkrankungen und Tumore am Becken
Kontakt und Termine
Prof. Dr. med.
Marius J.B. Keel
Facharzt FMH Chirurgie, spez. Unfallchirurgie, EBSQ Traumatology, Facharzt FMH Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapprates, spez. Spinale Chirurgie, Spezialist Becken-, Hüft-, Wirbelsäulen- und Unfallchirurgie
Sekretariat, medizinische Praxisassistentin